Es kantet. Ist verkantet. Dieser Übergang vom Fleischlichen in das Körperlose. Er ist dort, im Äther. Und doch auch noch das Körpergedächtnis. Anstrengend.

Wie er auf mir liegt und sein Köpfchen an mir. Der schönste Moment. Zerfliessen und loslassen auf und an mir. Sein tropfender Körper. Zart und stark. 

Warum sind wir so fixiert darauf?

Oxytocin. Dieses banale Kuschelhormon.

Geruch? Nicht immer. Sein Mundgeruch war schon manchmal irritierend. Auch der Sabber.
Haptik? Eher.

Ineinander fallen? Eher ein Sinken, in sich zusammen.

Gewöhnung! Pah… tsss. 

Alles so trivial für diese jetzige Trauer, diesen schwer auszuhaltenden Schmerz. Dieses nicht verstehen und begreifen können. Ich weiß, es geht nicht um Deinen Körper. Es geht um dieses Zwischen-uns. Das war ein Raum, welchen nur wir beide betraten.

Und jetzt? Ich sitze allein in diesem Raum. Du bist gegangen. Und gleichzeitig bist Du nun dieser Raum und ich liege in Dir. Ganz schwer auszuhalten.